about efa

bio

 Efa Hoffmann wurde in Süddeutschland geboren. Als Kind begann sie ihre musikalische Ausbildung in Flöte, Querflöte und Klavier. In einem Kammerensemble spielte sie als Querflötistin erfolgreich bei „Jugend musiziert“-Wettbewerben. Als lyrischer Sopran arbeitete sie solistisch mit verschiedenen Orchestern und Chören, unter anderem war sie Mitglied des Chores der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Zudem leitete sie ein Jugendorchester und einige kirchliche Chöre.

Seit ihrer Gesangsausbildung und Meisterkursen an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellender Kunst in Stuttgart, bei Shong-Ho Shin, Helene Schneiderman, Montserrat Caballé und Brigitte Fassbaender ist sie als freie Sängerin und Improvisationsmusikerin/ Performerin tätig. Sie war Teilnehmerin an mehreren internationalen Gesangswettbewerben. 2003 war sie Finalistin und Gewinnerin des Publikumspreises des internationalen koreanischen Lied-Gesangswettbewerbes in Berlin und reiste für die anschließende Konzerttournee nach Korea. In eigenen Projekten arbeitet Efa Hoffmann seit vielen Jahren an der Neugestaltung und Rekonstitutionierung der Liedkunst im zeitgenössischen Kontext. Seit 2015 arbeitet sie in szenischen oder performativen Darbietungen an der Loslösung klassischer Musik aus der Ritualisierung. Dabei erlaubt eine grenzüberschreitende Verwebung mit experimenteller musikalischer Gestaltung, freien bildenden und darstellenden Kunstformen eine Neuerfahrung und einen Zugang zur emotionalen, menschnahen Lebendigkeit und Dramatik sowohl in Lyrik als auch in Komposition. In den letzten Jahren nahm sie an Workshops für Solo-Performance bei Andrew Morrish und David Moss teil. Ein bedeutender Bestandteil Ihrer Arbeit ist die Kollaboration mit bildenden und darstellenden Künstlern geworden. Seit 2019 konzipiert Efa interdisziplinäre Musik- und Filmprojekte, zuletzt der auf Liedern Edward Griegs basierende Tanz-und Musikfilm „Haugtussa“, mit der japanischen Pianistin Haruka Izawa, dem Elektromusiker Eglof Berger, der Tänzerin Katrin Geller, sowie der japanischen Butoh Tänzerin und Dramaturgin Yuko Kaseki. Als Teil dieses Projektes ist eine Lied-und Tanzoper in Planung. 

Im April 2021 erhielt sie ein Stipendium vom deutschen Musikrat für die Förderung ihrer künstlerischen Ideen. 

Sie lebt und arbeitet in Berlin.

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Efa Hoffmann was born in southern Germany. As a child she began her musical training in flute, flute and piano. In a chamber ensemble she played successfully as a flutist in „Jugend musiziert“ competitions. As a lyrical soprano, she worked as a soloist with various orchestras and choirs, including a member of the choir of the „Ludwigsburger Schlossfestspiele“. She also directed a youth orchestra and several church choirs.

Since her vocal training and master classes at the State University for Music and Performing Arts in Stuttgart, with Shong-Ho Shin, Helene Schneiderman, Montserrat Caballé and Brigitte Fassbaender, she has been working as a freelance singer and improvisation musician / performer. She was a participant in several international singing competitions. In 2003 she was a finalist and winner of the audience award of the international Korean Lied-competition in Berlin and traveled to Korea for the subsequent concert tour. In her own projects, Efa Hoffmann has been working on the reformation and reconstitution of Lied-art  in a contemporary context for many years. Since 2015 she has been working in scenic or performative presentations on the detachment of classical music from ritualization. A cross-border interweaving with experimental music, free visual and performing art-forms allows a new experience and access to emotional, human liveliness and drama both in poetry and in composition. In recent years she has participated in solo performance workshops with Andrew Morrish and David Moss. Collaboration with visual and performing artists has become an important part of your work. Efa has been created and organised interdisciplinary music and film projects since 2019, most recently the dance and music film „Haugtussa“, based on songs by Edward Grieg, with the Japanese pianist Haruka Izawa, the electronic musician Eglof Berger, the dancer Katrin Geller, and the Japanese Butoh dancer and dramaturge Yuko Kaseki. A song and dance opera is being planned as part of this project.

In April 2021 she received a grant from the German Music Council for the promotion of her artistic ideas.
She lives and works in Berlin.

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August 2021 – Proben für einen installativen Liederabend in der „Apotheke“ – chanson d’amour – Prolog auf eine Elegie – für vier Musiker-innen und vier Zuhörer-/innen 

Cello, Zeynep Akdil, Gesang ,Ismael Darszon-Lopez, Flügel, Haruka Izawa 

Juli 2021 – Tonabmischungen zusammen mit Marcel Alexander Mayr für das Grieg Projekt, sowie erste Filmsichtungen in Vorbereitung des Films, welcher im Herbst 2021 in einem Kino im Kiez gezeigt werden soll. 

Juni 2021 – erste gemeinsame Proben in der Apotheke  mit dem Violinisten Nao und der Pianistin Haruka Izawa in Vorbereitung für das Festival 2022 in Tokyo 

Juni 2021 – Tonaufnahmen für das Projekt Grieg (Haugtussa) in der Kulturkirche Nikodemus in Berlin Neukölln mit Haruka Izawa, Eglof Berger und Marcel Alexander Mayr.

Mai 2021 – Filmaufnahmen im Waldgebiet um Berlin mit den Tänzerinnen Katrin Geller und Yuko Kaseki- erste Tonaufnahmen im eigenen Atelier 

April 2021 – Probenbeginn Haugtussa ( zeitgenössische Kunstliedperformance ) mit Liedern von Edward Grieg aus dem Liederzyklus Haugtussa ( mit der japanischen Pianistin Haruka Izawa). Erweiterung des Inhalts und experimenteller Austausch mit dem Synthesizer (Eglof Berger) sowie Klavierstücken von Morton Feldman. Dazu kamen die Tänzerinnen Katrin Geller und die Butoh Tänzerin Yuko Kaseki mit einer Tanzperfomance.

2021 April – Stipendium des deutschen Musikrates im Rahmen Neustart Kultur 

von November 2020 – April 2021 – Nachtschatten – Gruppenprojekt – ausgehend von den Liedern des kanadischen Komponisten Daniel Bellefeuille und der Lyrik Ismael Darszon-Lopez entstand die Idee einer Kollaboration mit Korngold-Liedern und eines eigenen kleinen Drehbuchs mit einer Dramaturgie für ein Filmprojekt. Dieses fand im Kühlspot (Kulturraum in Berlin Weissensee ) unter Einbeziehung der Bildhauerarbeiten Siegfried Kühls statt. 

Oktober /November 2020 – Brahms – Gestillte Sehnsucht 

Liedperformance im Schaufenster während der Pandemie und Filmaufnahmen in der „Apotheke“ ( Raum für Kunst und Kammermusik) mit Frank Fiedler (Performance mit diversem Schlagwerk), Zeynep Akdil (Cello), Haruka Izawa ( Flügel)  Kamera und Ton ( Marcel Alexander Mayr )

April/Mai Juni 2020- Film-/ Tonaufnahmen für experimentellen Film Sonambula.

Online Aufführungen anlässlich 48h Neukölln 

Februar 2020 – Schubertiade auf acht Beinen – Performativer Liederabend mit Elementen aus dem Improvisationstheater und Liedern Franz Schuberts im Musikatelier von Susanne Wess Boxhagenerstrasse 

Meltem Nil, Gearóid McCann und Susanne Wess am Flügel

Jan 2020 – Triefende Rosen

Eine Duo-Performance mit Meltem Nil basierend auf Elementen des Impressionismus und Dadaismus  ( Aufführung in der Apotheke)

2020 – Edward Grieg, Haugtussa Op.67 ( zeitgenössische Kunstlied-Tanzperformance – In Planung)

April/Mai /Juni 2019 Erarbeitung und Aufführung anlässlich 48h Neukölln und in Vorbereitung weiterer Aufführungen  des Cross-Over Projekts Dichterliebe- ein inszenierter Liederabend mit der Sängerin und Performance Künstlerin Danja Schilling, sowie der Pianistin Susanne Wess.

2019 – Improvisationsmusik und experimentelle Projekte im Exploratorium mit verschiedenen Künstler*innen aus der experimentellen Szene ( Improvisationszentrum in Berlin )  sowie der Tanzfabrik Berlin Kreuzberg.

Unter anderem mit der Performerin Meltem Nil, dem Perkussionisten Frank Fiedler, dem Wortkünstler und Gitarristen Christoph Schwandtke etc. 

November 2019 – Weiterbildung in Soloimprovisation – Workshop bei dem australischen Improvisationskünstler Andrew Morrish in Berlin Pankow 

2019 – Aufbau eines Musikateliers in Berlin Neukölln ( Apotheke; Raum für Kunst und Kammermusik)

2018 – Workshop für  Solo Improvisation bei dem amerikanischen Stimmkünstler David Moss im Exploratorium Berlin. 

2018 – Franz Schubert – Die Winterreise D 911 / Ach Mensch (Zeitgenössisch experimentelles Kunstlied, Lyrik, Film)  im Juni 2018 im Kunsthaus KuLe in der Auguststrasse anlässlich der Veröffentlichung der Kunstzeitschrift Prolog 

August 2018 im ArsenalKino am Potsdamer Platz experimentelle Probeaufnahmen mit dem Kunstfilm „ach Mensch“  von dem Künstler Reinhold Gottwald/ der Winterreise Franz Schuberts – am Flügel Ekaterina Bauer und Kamera Alberto Couceiro 

Oktober 2017 KRISE – Ein romantischer Abend – Performatives Gemeinschaftsprojekt mit antiken Arien im Atelier der Künstlerin Elke Graalfs und mit Elke Graalfs, sowie Annette Stemmann, Benjamin Blanke, Melissa Riedel, Berit Schneider, Boris Joens, Frank Schoppmeier, Jörg Bloem, Manfred Kirschner, Marco Goldenstein, Marie Chattard, Franz J.Hugo, Natasha Frioud, Ole Wulfers, Reinhold Gottwald, Rolf Gesing, Uwe Thiemann, Veronika Schumacher, Marcel A.Mayr, Christian Müllerschön.

seit 2017 Schwerpunkt Improvisation und kunstübergreifendes Arbeiten

2017 – Hauskonzert in Berlin mit Liedern Beethovens und Hugo Wolf und dem Pianisten Lennart Felix 

August 2017- Hauskonzert in Berlin Lichterfelde, unter anderem mit der Idee, auch die in diesem Haus lebenden Flüchtlinge aus den Ländern Afghanistan und Syrien zum Liederabend mit Werken von Benjamin Britten einzuladen und in anschliessenden Gesprächen über das Konzert in einen Austausch zu kommen. 

2017 – Out of Space – eigene experimentelle Musik, CD Einspielung und Musikfilme 

2016 – Salon Pleyel – 14.2. Korngold / Nachtschatten – Ein szenischer Liederabend mit dem Pianisten Alexander Reitenbach

2016 – Aufnahme Kinderlieder CD – „Dunkel war’s, der Mond schien helle“ in Zürich mit dem Bezirkskantor Ralf Sach und dessen Tochter Sori Sach. Ton und Abmischung Franziska Feucht

2015 – Eröffnung des Berliner Salon Pleyel; eine erste Idee, das Kunstlied im kleinen Rahmen und szenisch experimentell zur Aufführung zu  bringen. 

2015 – Schubertiade – 15. Kleiner Hechinger Kammermusikzyklus mit Alexander Reitenbach am Flügel und Jochen Brusch Violine 

2015 – Musikfilm Erich Wolfgang Korngold: Girl at the Window / Blow Drehort: Berlin 

2015 – Atelierskonzert – Der Wanderer an den Mond; ein szenischer Liederabend mit dem Organisten Krysztof Lukas

2015 – Giovanni Battista Pergolesi „Salve Regina“ – Stiftskirche Tübingen

2014 / 2015 – CD Einspielung – In Waldeseinsamkeit

2014 – In Waldeinsamkeit – Konzertreihe Süddeutschland

2012 / 2013 – Diverse Kirchenkonzerte, unter anderem Antonio Vivaldi „Stabat mater, RV 621“, Camille Saint-Saëns – „Oratorio de Noêl“, Gabriel Fauré – Requiem, Bach Kantaten, Andrew Lloyd Webber – „Requiem der Hoffnung“

2011 – Hommage á Gabriel Fauré – Featurefilm zur Erarbeitung eines Konzertes

2010 – Konzertabend Neueröffnung Glasatelier und Altes Kino Pörtschach